Ein Blick zurĂĽck mit
Christl Klement
Mary Huber
Wirft man einen Blick zurück in die 50-jährige Geschichte eines Fußballclubs, so dominieren oft Erzählungen von wagemutigen Pionieren, hart umkämpften Meisterschaften und herausragenden Trainern oder Spielern die Chroniken. Doch jeder, der das Vereinsleben kennt, weiß: Der sportliche Erfolg auf dem Platz ist nur die halbe Wahrheit. Oftmals sind es die Menschen im Hintergrund, die das wahre Fundament und das Herz eines Vereins bilden. Sie sind der Kitt, der die Gemeinschaft über Generationen hinweg zusammenhält.
Zwei absolute Glücksfälle für den FC Tarrenz sind in dieser Hinsicht Christl Klement und Mary Huber. Die beiden Powerfrauen haben den Verein über eine lange Zeit mit unermüdlichem Einsatz und viel Herzblut begleitet.
Dank Christl und Mary war das Vereinsleben am Lenzenanger weit mehr als nur 90 Minuten Fußball. Sie machten die Kantine nach anstrengenden Trainings und emotionalen Spielen zu einem beliebten, familiären Treffpunkt, an dem Siege gefeiert und Niederlagen verdaut wurden. Sie sorgten im Hintergrund dafür, dass die Vereinsfeste für alle anderen stressfrei abliefen, machten Ausflüge mit ihrer geselligen Art lustiger und hielten das Vereinshaus blitzblank.
Auch in herausfordernden Zeiten konnte sich der FC Tarrenz auf die beiden verlassen: Besonders während des großen Umbaus Anfang der 2000er-Jahre bewiesen sie einmal mehr ihren Wert. Ohne ihr tatkräftiges Zutun und ihre Unterstützung wäre diese Mammutaufgabe für den Verein wesentlich mühsamer zu bewältigen gewesen.
Beginnend in den 80er-Jahren bis in die jĂĽngere Vergangenheit hinein waren die beiden echte Institutionen am Sportplatz. Ihr Engagement hat Spuren hinterlassen, die im Verein bis heute spĂĽrbar sind. Und auch wenn sie nicht mehr bei Spielen hinter der Bar stehen: Ăśber ihr Erscheinen am Lenzenanger ist man nach wie vor genauso erfreut wie damals.