Unsere Geschichte
1985–1990
Trainerlegende Günther Nothdurfter
Trainer Günther Nothdurfter bleibt noch bis 1987 bei der TSU Tarrenz (Plätze 5,11 und 7). In Erinnerung bleiben seine kollegiale Art – Spielerbesprechungen oft bis in die frühen Morgenstunden – und die vielen „Trainingslager“ am Gardasee. Dort feierte er auch als Torhüter einer Mannschaft mit den Spielern T. Juen, Reich und Lung einen überraschenden Turniersieg, der angesichts der zuvor konsumierten Menge Wein heutzutage wohl zu einem Dopingskandal führen würde.
obere Reihe: Meinrad Gebauer, Jürgen Auprich, Günther Lanbach, Kurt Lung, Florian Grüner, Herwig Köll, Paul Unsinn, Peter Reich; untere Reihe: Michael Krißmer, Wolfgang Egger, Martin Auprich, Jens Kiechl, Walter Mayr, Karlheinz Egger, Thomas Juen, Walter Kiechl, Guido Walch auf dem Bild fehlen: Helmar Lanbach, Karlheinz Monz, Hannes Schmid
Wechsel an der Vereinsspitze
Ab dem Frühjahr 1983 übernehmen Rolf Marke (Obmann) und Josef Dieter Hechenblaickner (Sektionsleiter) die Geschicke im Verein. In ihre Funktionsperiode fallen der Zubau zum Kabinentrakt, die Umzäunung und Sanierung des Rasenplatzes, die Errichtung einer Flutlichtanlage und die Durchführung des 1. Pfingstturnieres. Diese Investitionen und Veranstaltungen prägen den Tarreter Fußball bis in die späten 90er Jahre.
Erster sportlicher Tiefpunkt 1988 und 1989
In der Saison 1987/88 steigt die TSU Tarrenz unter Trainer Pepi Papst als Vorletzter erstmals wieder in die 2. Klasse West ab und wird in der darauf folgenden Saison dort auch nur Vorletzter. Dafür erlebte „Heidis Pub“ eine merkliche Umsatzsteigerung, aber das ist eine andere Geschichte.
Nachwuchsmannschaft – stehend von links: Trainer Kurt Lung, Florian Plank, Hannes Schmid, Karl-Heinz Monz, Walter Kiechl, Andreas Flür, Gerhard Ritter / kniend von links: Wolfgang Unsinn, Martin Kuprian, Manfred Gritsch, Jens Kiechl, Rainer Krißmer, Thomas Tangl
Wiederaufstieg unter Spielertrainer Meinrad Gebauer
In der Sommersaison 1989 übernimmt der Naviser Meinrad Gebauer (verheiratet mit der Tarreter Schiedsrichterin Bernadette Rauch) die Mannschaft. An seiner Klasse richten sich die vorher so enttäuschend agierenden Spieler wieder auf und starten einen neuen Höhenflug. Souverän erringt die Mannschaft den Meistertitel und steigt auch erstmals in das Achtelfinale des Tiroler Cups auf.