Unsere Geschichte

2007–2010

Robert Scheiber verlässt den Verein - Rudl Allinger übernimmt Kampfmannschaft

Nach 3 ½ Saisonen verließ Robert Scheiber im Sommer 2007 die „große Familie FC Tarrenz" (Zitat Scheiber) und trat als Trainer zurück. Bei seiner Abschiedsfeier, inklusive stimmungsvoller Floßfahrt am Inn, wurde gleich der neue Chef an Bord begrüßt: Rudl Allinger übernahm das Kommando. Von einigen bereits als Gegner auf der Trainierbank in Oetz und im Pitztal bekannt, flogen ihm zu Beginn seiner Amtszeit nicht unbedingt die Herzen von Spielern und Fans zu. Wohl die wenigsten hätten damals damit gerechnet, dass Allinger zum längst dienenden Trainer der Vereinsgeschichte werden sollte – auch nach seiner ersten Saison sprach nicht allzu viel dafür.

Abstieg und Wiederaufstieg in die Gebietsliga West

Mit nur fünf Siegen, 12 Niederlagen und nicht weniger als neun(!) Unentschieden, stieg der FC Tarrenz nach der Saison 2007/08 als Drittletzter aus der Gebietsliga ab und musste den schweren Gang in die ein Jahr vorher neu eingeführte Bezirksliga antreten. Aber wer dachte, Rudl Allinger würde nach diesem Misserfolg abtreten, sah sich getäuscht: verstärkt mit einigen Neuzugängen - vorwiegend Spieler aus Imst, die in der dortigen Kampfmannschaft keine Perspektive (mehr) sahen - schaffte er mit der Mannschaft als Vizemeister den sofortigen Wiederaufstieg (17 Siege, nur fünf Niederlagen). Topscorer der Aufstiegssaison war Sandro Sciarri mit 17 Volltreffern. Es war eine in mehrerlei Hinsicht rekordverdächtige Saison. So schaffte die Defensive rund um Goalie Harald Thurner eine Serie von 10 Spielen ohne Gegentor, man wurde mit einem 7:0 Heimsieg gegen Fließ zum bereits dritten Mal zum Krone-„Team der Runde" gewählt und nach den Trainings wurden Rekordsummen beim Kartenspielen umgesetzt. Ein besonderer Rekord hatte allerdings einen bitteren Beigeschmack:

Rekordspiel am Lenzenanger

Am 12.10.2008 kam es am Lenzenanger zum Spitzenspiel in der Bezirksliga West. FC Tarrenz gegen SPG Pitztal, Erster gegen Zweiter. Schon in früheren Jahren sorgten die Spiele gegen Arzl/SPG Pitztal für viel Brisanz, aufgrund der Tabellenkonstellation war das Interesse an der Partie jedoch noch größer. Letztlich fanden sich rund 800 Zuschauer am Lenzenanger ein und sorgten für ein großes Fußballfest. Nur das Ergebnis stimmte am Ende nicht, auch aufgrund eines frühen Ausschlusses (Florian Juen mit seiner eigenen Version von Maradonas „Hand Gottes") musste man sich mit 0:2 geschlagen geben. Schlussendlich stiegen beide Teams in die Gebietsliga West auf.

Neugründung der Damenmannschaft

Nachdem der erste Versuch, eine Damenmannschaft zu installieren gescheitert war, wurde unter Hannes Egger und Christoph Immler im September 2009 ein neuer Anlauf gestartet. Mit der Gründung der Damenliga Oberland (zusammen mit Nauders, See, Grins) im Jahr 2010 wurde der Mannschaft die Möglichkeit geboten, wettkampfmäßig Fuß zu fassen.

1. FC Tarrenz Vorsilvesterschießen

Um für mehr Geld in der Mannschaftskasse zu sorgen, organisierten die Spieler der Kampfmannschaft am 30.12.2008 in Eigeninitiative zum ersten Mal ein Jux-Eisstockturnier hinter dem Gemeindesaal. Die Premiere war gleich ein voller Erfolg: Ganze 33 Teams (á 4 Personen) nahmen daran teil und waren sofort begeistert vom Wettbewerb aus Blattlschießen und 2er-Watten! Die Veranstaltung wird seither jährlich vom Verein durchgeführt und ist in Tarrenz mittlerweile quasi ein gesellschaftliches Großereignis.