Unsere Geschichte
1970–1975
Bis 1970 war der Lenzenanger nichts weiter als eine “Almwiese mit Toren” und wurde hauptsächlich als Ausflugsziel für Schulklassen und für Fußballspiele der Betriebsmannschaft der Fa. Starkenberg genutzt. Am 18.9.1970 wurden anlässlich einer Ausschusssitzung der TSU Tarrenz die Umbauarbeiten an die Fa. STUAG vergeben, worauf der Platz im Jahr 1973 in der bis in das Jahr 2000 bestehenden Form errichtet wurde. Am 5.12.1971 erfolgte die Wahl von Norbert Waibl zum “Sektionsleiter” (Eine Sektion Fußball bestand zum damaligen Zeitpunkt offiziell noch nicht). Während der Bauphase entwickelte sich die der Sportplatz der Schule (“Egerte”) zum Treffpunkt der Tarreter Fußballer. Ab 9.11.1974 leitete Elmar Plank die Geschicke des Tarreter Fußballs; Er war es auch, der nach dem Aufstellen der Tore im Mai 1975 durch seinen Bruder Erwin am 25. Mai alle Interessierten zum ersten Training am Lenzenanger einlud. Als Umkleideraum diente damals nur die kleine Lenzenangerhütte. Eine eigene Kabine existierte natürlich nicht, geschweige denn eine Möglichkeit zum Duschen.
stehend von links: Willi Kiechl, Hermann Ruetz, Paul Unsinn, Max Berghammer, Hansjörg Santer, Toni Kurz, Elmar Plank / kniend von links: Elmar Riedl, Kurt Lung, Richard Egger, Werner Doblander
Das erste Spiel am 10. Juli 1975
Nach mehreren wöchentlichen Trainingseinheiten trat am 10.Juli 1975 zum ersten mal eine Tarreter Fußballmannschaft zu einem Spiel an. Gegner war die Betriebsmannschaft der Bezirkshauptmannschaft Imst. Die TSU Tarrenz bestritt dieses erste Spiel in folgender Aufstellung: Richard Egger, Willi Kiechl, Paul Unsinn, Kurt Lung, Elmar Plank, Willi Reich, Max Berghammer, Toni Kurz, Hermann Ruetz, Peter Reich und Werner Doblander
Das Spiel endete mit einem 5:2 Sieg der Tarreter, die Tore erzielten Hermann Ruetz (3) und Peter Reich (1), ein Tor fügte sich der Gegner selbst zu. Beflügelt durch diesen Sieg absolvierte die Mannschaft im Jahr 1975 noch 5 weitere Spiele, wovon nur ein einziges verloren ging. Das Interesse am Fußballsport stieg ständig an und so kamen 1975 neben den obgenannten noch folgende Spieler zum Einsatz: Berghammer Kurt, Köll Karl, Neuner Rudi, Plank Wolfgang, Riedl Elmar, Santer Hansjörg.
Neben den Aktiven und Trainingsleitern setzte sich besonders der damalige Obmann der Turn- und Sportunion Tarrenz Ludwig Zoller für den Aufbau der Sektion Fußball ein. Sein Auftreten bei den Spielen (Anzug, alter Mercedes) brachte ihm gleich (noch lange vor einem gewissen Hannes Kartnig) den Titel “der Präsident” ein.